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Pumpspeicherwerke produzieren keinen Strom

Thüringer ÖDP korrigiert Bodo Ramelow

Plakat zur Landtagswahl 2019

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Die Thüringer ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei) betrachtet die Bemühungen des Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Die Linke) um die Anerkennung von Pumpspeicherwerken als regenerativ als Holzweg und unlogisch. Regenerativ könne nur Stromerzeugung sein. Pumpspeicherwerke produzieren jedoch keinen Strom. Diese dienen als zentrale Speichersysteme ausschließlich der Absicherung kurzzeitiger Spitzen im Stromverbrauch. Hierfür gäbe es allerdings auch dezentrale Alternativen, die keinen Verbrauch an Naturlandschaft bedeuten.

Wenn eine wirklich sinnvolle Energiewende gelingen solle, benötige es hierfür dezentrale Speicher, welche Energie auch über Monate hinweg speichern können. Es gelte also Energie in gasförmiger oder flüssiger Form zu speichern. Das wäre zudem grundsätzlich der sinnvollere Ansatz, wenn man unter anderem auch beim Thema Heizen unabhängig von importiertem Öl und Gas werden wolle. Dazu wäre unter anderem der Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur ein sehr wichtiger Schritt. Die Technik dafür gäbe es bereits seit vielen Jahren. An Solarparks und Windparks müssen konsequent Elektrolyseure, um zeitweise zu viel produzierten Strom in Wasserstoff umzuwandeln und so auch diese Energie zu nutzen. Das wäre allemal sinnvoller, als die Anlagen in diesen Situationen einfach abzuschalten. Mit diesem Gas könne man auch Gaskraftwerke betreiben, um Spitzenlasten abzudecken. Für den Transport könne man mit recht wenig Aufwand zum Teil auch bestehende Gasnetze nutzen.

 

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