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Pressemitteilung

Thüringer ÖDP begrüßt Entscheidung von Wolf und Co.

Von AfD und BSW betriebene Lagerbildung dient nicht den Menschen

Martin Truckenbrodt

Martin Truckenbrodt - Foto: ÖDP

Martin Truckenbrodt, Landesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) in Thüringen, begrüßt die Entscheidung der zehn Thüringer BSW-Abgeordenten um Katja Wolf und Steffen Schütz, aus dem BSW auszutreten. Weiterhin begrüßt Truckenbrodt den Durchhaltewillen der Brombeer-Koalition. Es muss jetzt tatsächlich vorrangig um den Freistaat Thüringen und seine Bürger gehen. Die politischen Spielchen von AfD und BSW verfolgen diese Absicht nicht. Der von beiden Parteien propagierte Friedenswille wird damit unglaubwürdig.

Auffällig ist, dass sich das BSW immer mehr in ein gemeinsames Lager mit der AfD begibt. Die Begriffe Altparteien und Kartellparteien wurden beispielsweise vom BSW von der AfD übernommen. Diese Entwicklung zeigt, dass das BSW nicht auf ein Miteinander aus ist. Bei aller durchaus berechtigten Kritik an der aktuellen Politik, unter anderem der Bundesregierung, kann dennoch nur ein Miteinander zielführend sein. Hier gilt es wertschätzend miteinander umzugehen, Sachfragen auch mal kontrovers zu diskutieren. Die aktuell von AfD und BSW praktizierte Mischung aus Polemik und Populismus stellt eine grabenziehende Lagerbildung dar und ist deshalb meilenweit von einer den Menschen dienenden Politik entfernt. Es liegt jedoch dennoch an den anderen sogenannten etablierten Parteien, wieder Politik im Interesse der Menschen zu machen.

Am morgigen Samstag findet in Apfelstädt der Landesparteitag der ÖDP mit turnusmäßigen Neuwahlen des Landesvorstandes statt.

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