ÖDP: Rot-Rot-Grün hat bezüglich Energiewende nicht geliefert

Ökologisch-Demokratische Partei vermisst konkrete Maßnahmen

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) erteilt der aktuellen Thüringer Landesregierung schlechte Noten für ihr Engagement zur Energiewende. Rot-Rot-Grün habe sich bei diesem Thema auch zu sehr von den Lobbyisten der großen Energiekonzerne beeinflussen lassen. Die ÖDP steht für dezentrale Energieerzeugung und dezentrale Energiespeicher. „Das Festhalten der Landesregierung am Pumpspeicherwerk Schmalwasser und die Trassendiskussion beim Thema Südlink zeigen, dass Rot-Rot-Grün bei der grundsätzlichen Ausrichtung der Energiewende keine klaren Zielvorstellungen hat. Beim Thema Schmalwasser ging es nur darum, dass sich ein Mitbewerber ein Stück vom Kuchen habe abschneiden wollen, obwohl es nie Bedarf für ein weiteres Pumpspeicherwerk gab. Außerdem macht es keinen Sinn Strom mit hohen Verlusten durch die halbe Bundesrepublik zu leiten, um ihn dann wieder woanders hin zu verkaufen. Deshalb ist jede Trassendiskussion beim Südlink unnötig. Stattdessen ist das Projekt grundsätzlich abzulehnen, da es den völlig falschen Ansatz verfolgt. Wir müssen u.a. in Power-To-Gas und andere Zukunftstechnologien investieren. Dass die Thüringer Landesregierung erst dieses Jahr das Thema Wasserstoff-Brennstoffzelle für sich entdeckt hat, spricht Bände.“, erklärt Martin Truckenbrodt (47), wohnhaft im Landkreis Sonneberg, stellvertretender Landesvorsitzender und Spitzenkandidat auf der Landesliste der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie, Gerechtigkeit, Umwelt. Die ÖDP unterstützt die Einführung einer CO2-Steuer, sofern diese nicht zu einer direkten Mehrbelastung für Bürgerinnen und Bürger führt.


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