Persönlicher Kommentar
Ui-jui-jui-au-au-au: Sahra Wagenknecht läuft endgültig Amok!
Politische Macht offensichtlich wichtiger als pragmatische Poltik
Am 14. Juni war ich als Nebenprotagonist zur Premiere der Dokumentarfilm-Serie BROMBEERLAND in Weimar geladen und gerne dabei gewesen. Einzelne der 14 Episoden wurden teilweise oder vollständig gezeigt. Schnell war mir klar gewesen: Das wird Ärger im BSW geben! Führende Leute des Thüringer BSW äußern hier deutliche Kritik an Sahra Wagenknecht und weiteren Mitgliedern des Zentralkomitees des BSW.
Beeindruckt war ich davon, wie pragmatisch und zielstrebig offensichtlich CDU, BSW und SPD damals gemeinsam die Bildung einer Minderheitsregierung verfolgt haben. Gut, dass die SPD hier und da ein bisschen Brandmauer spielen musste, war absehbar gewesen. Den größten Störfaktor der Regierungsbildung in Thüringen nach der Wahl am 1. September 2024 stellte natürlich die autokratische und penetrante Einmischung der Kommunistin Sahra Wagenknecht dar. Das bestätigt geradezu bilderbuchhaft meine Meinung zum Sozialismus: Dieser kennt keine mittleren Hierarchiestufen. Vermeintlich basisdemokratischen Strukturen an der Basis steht eine totalitäre Führung einer Parteielite gegenüber. Dazwischen wird von oben alles niedermacht, weil man Angst vor möglichen Gegenspielern hat.
Heute, am 18. Juni, nun die mehr als übergriffige Anweisung der Gallionsfigur, Gründerin und Namengeberin des BSW, das Thüringer BSW habe umgehend die Brombeere zu beenden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das ein Gegenschlag anlässlich der Premiere von Brombeerland und der dort an Sahra Wagenknecht und ihrem Politbüro geäußerten Kritik ist.
Ich sage dazu nur Eines: Für alle BSW-Mitglieder, die keine Kommunisten und keine Vollblutsozialisten sind und zudem Populismus ablehnen, ist die ÖDP eine sehr gute Option und Alternative! Wir stehen als Vollprogrammpartei u.a. für eine ideologiefreie soziale Politik. Wir haben in Thüringen zwar aktuell nur 57 Mitglieder, können dafür jedoch recht beachtliche acht kommunale Mandate aufweisen. Als Bundespartei mit etwa 6.500 Mitgliedern, etwa 420 kommunalen Mandaten in zehn Bundesländern, einem Sitz im EU-Parlament und mehreren erfolgreichen landesweiten Volksbegehren (in Bayern) sind wir unter den sogenannten nicht-etablierten Parteien bzgl. unseres politischen Wirkens und Einflusses die größte Nummer. Fangt nicht schon wieder mit der nächsten neuen Partei bei Null an, schaut Euch unser Grundsatzprogramm an - Ihr werdet begeistert sein! - und kommt zu uns! Wir freuen uns auf Euch!
Martin Truckenbrodt
Landesvorsitzender der ÖDP in Thüringen
Wichtiger Hinweis:
Blogbeiträge stellen die persönliche Meinung einzelner Parteimitglieder dar. Diese kann in Einzelfällen von der Programmlage der Partei abweichend sein. Auch ist es möglich, dass zu einzelnen Themen und Aspekten in der ÖDP noch keine Programmlage existiert.

