Familienpolitik

Erziehungs- und Pflegegehalt

Ergänzend zum Bundeselterngeld ist ein Landeserziehungsgeld für die ersten drei Lebensjahre des Kindes einzuführen. Somit wird auch die Erziehungsleistung von nicht erwerbstätigen Eltern anerkannt, die ja vom Bundeselterngeld ausgeschlossen sind. Mit dem Landeserziehungsgeld wird den Eltern eine echte Wahlfreiheit zwischen unterschiedlichen Betreuungsmodellen ermöglicht, das kann die eigene Betreuung durch die Eltern, durch Großeltern, oder ergänzend durch Kindertagesstätte sein. Dadurch erübrigt sich die Forderung einer kostenlosen Betreuung in der Kindertagesstätte, deren Gebühr kann aus dem Landeserziehungsgeld von den Eltern vollständig bezahlt werden.

Die ÖDP fordert seit vielen Jahren auf Bundesebene die Einführung eines sozialversicherungspflichtigen Erziehungs- und Pflegegehalts. Hiermit wird zum einem diese Leistung gewürdigt und zum anderen die Erziehenden und Pflegenden nicht mehr bei der Rente benachteiligt.

Kindergärten und Kindertagesstätten

Zumindest solange es kein Erziehungs- und Pflegegehalt gibt, müssen Kindergärten und –tagesstätten beitragsfrei sein. Thüringen muss sich auf Bundesebene für die Einführung eines Erziehungs- und Pflegegehalts einsetzen.

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