Energiepolitik

Die ÖDP steht kompromisslos für eine konsequente Energiewende. Die ÖDP steht hier u.a. für dezentrale Energieerzeugung und auch für dezentrale Energiespeicherung. Es ist allerdings feststellbar, dass mittlerweile auch viele Projekte mit dem Argument der Energiewende eingebracht werden, obwohl sie ausschließlich den wirtschaftlichen Interessen von Energiehändlern und 

-produzenten dienen. Dies ist insbesondere für das Projekt Schmalwasser recht klar erkennbar, für Südlink ist dies ganz offensichtlich auch der Fall. Die Planungen einer Südlink-Trasse durch den Freistaat Thüringen sind alleine auch schon deshalb abzulehnen, weil man seitens der Planer davon ausgeht, dass in Thüringen mit weniger Widerständen zu rechnen ist. Generell muss Thüringen hier mehr auf Innovationen setzen. Insbesondere für die dezentrale Energiespeicherung gibt es einige neue, teilweise revolutionäre, Ansätze, die es dringend aufzugreifen und zu fördern gilt. Power To Gas scheint hier in Kombination mit der Wasserstoff-Brennstoff-Zellentechnik ein sehr sinnvoller Ansatz zu sein. Thüringen besitzt bei der Energieerzeugung weiterhin noch deutliches Potential bei der Windenergie. Allerdings muss diese generell menschen- und naturverträglich eingesetzt werden. D.h. Abstände zu Wohnsiedlungen müssen ausreichend dimensioniert werden. Zum Schutz insbesondere der Greifvögel müssen hier technische Lösungen gesucht und gefunden werden. Photovoltaik muss auch in Thüringen in erster Linie auf Dächern und nicht auf ertragreichen landwirtschaftlich nutzbaren Flächen eingesetzt werden. Ansonsten verweisen wir hier auf unser bundespolitisches und unser europapolitisches Grundsatzprogramm.

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