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Einleitung in die Apfelstädt muss Vorrang vor Westringkaskade haben

Thüringer ÖDP gratuliert Bürgerinitiative Apfelstädt zu Teilerfolg

Landesschatzmeister Robert Schöppe

Landesschatzmeister Robert Schöppe - Foto: ÖDP

Der Landesverband Thüringen der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) gratuliert der Bürgerinitiative Lebensraum Apfelstädt zu ihrem Teilerfolg beim Streit um die zu geringe Wassermenge in der Apfelstädt auf Grund von Abzweigung des Wassers in die Erfurter Westringkaskade. Auch wenn die Ergebnisse aus Sicht der Bürgerinitiative nicht zufriedenstellend sind, hat sie es doch endlich geschafft, Gehör zu finden und eine Kompromisslösung erkämpft, welche über die nächsten Jahre überwacht wird. Eine wirklich zufriedenstellende und dauerhafte Lösung wäre aus Sicht der Thüringer Öko-Demokraten erst dann gegeben, wenn man der Wassermenge in der Apfelstädt Vorrang vor der Einleitung in die Westringkaskade geben würde.

Nach Ansicht von ÖDP-Landesschatzmeister Robert Schöppe aus Apfelstädt zeige sich an diesem Beispiel, das unüberlegter Aktionismus bei den Themen Umweltschutz und Energiewende oft auch mehr Schaden als Nutzen anrichte. Im Falle der Apfelstädt war die Praxis der letzten Jahre hier auch zu Lasten des Arten- und des Klimaschutzes gewesen. Es sei letztendlich auch unsinnig in Erfurt mit einem reinen Vorzeigeprojekt Strom aus Wasserkraft zu erzeugen. Würde man diesen Strom in diesem Fall direkt am Nordhang des Thüringer Waldes erzeugen, könnte das dafür genutzte Wasser vollständig in der Apfelstädt verbleiben. Die schon einige Jahre andauernde Auseinandersetzung wäre so erst gar nicht entstanden.

 

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