ÖDP fordert die Einführung eines Verkehrsverbund Thüringen

Forderung nach InterCity-Verbindung Magdeburg-Erfurt-Coburg-Augsburg bekräftigt

Im Jahr 2006 wurde erstmals der Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT) eingeführt. Seit dem kann mit einem Ticket ein Ziel Regionen übergreifend und unter Nutzung mehrerer öffentlicher Verkehrsmittel (z.B. Bus, Bahn und Straßenbahn) erreicht werden. Der VMT beschränkt sich aktuell auf die Städte Erfurt, Weimar, Jena und Gera sowie den Landkreisen Gotha, Weimarer Land und dem Saale-Holzland-Kreis.

Aus Sicht der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) sollte das Gebiet des Verbundtarifs zu einem einzigen Verkehrsverbund Thüringen und damit auf das ganze Bundesland ausgedehnt werden. Es dürfe keine Region in Thüringen von diesem Vorteil ausgeschlossen werden. Dies ist ein wesentlicher Schritt um die Attraktivität des Öffentlichen Personennahverkehrs zu steigern. Denn einerseits besteht damit landesweit eine einheitliche Regelung der Fahrpreise und andererseits kann der ÖPNV gezielter gefördert werden, um die Ticketpreise zu senken. Jedoch kritisiert die ÖDP den Aufbau der Tarifzonen. Gerade im ländlichen Gebieten ist die Aufteilung der Tarifzonen für einige Fahrtstrecken sehr ungünstig. Eine neue Aufteilung der Tarifzonen sollte dazu in Erwägung gezogen werden. „Die Steigerung der Attraktivität des ÖPNV ist mit ein wesentlicher Schritt, um Leute aus Städten zu motivieren in den ländlichen Raum zu ziehen. Das ist ein bedeutendes Ziel, um den städtischen Wohnungsmarkt zu entlasten und die Mietpreise zu senken.“, erklärt Robert Schöppe, Kandidat der ÖDP zur Landtagswahl aus dem Landkreis Gotha.

Weiterhin muss dieser Verkehrsverbund mit allen benachbarten Bundesländern bzw. deren Verkehrsverbünden vernetzt werden. Eine Anbindung an den Verkehrsverbund Mitteldeutschland sollte sehr leicht realisierbar sein. „Besonders betrifft das Nähe zu Niedersachsen, Hessen, Bayern und Sachsen. Nach Sachsen-Anhalt fehlt eine direkte Fernzugverbindung, wie wir diese als InterCity Madgeburg-Sangerhausen-Erfurt-Ilmenau-Coburg-Nürnberg-Augsburg mit weiteren Zwischenhalten als wesentlich sinnvollere Alternative zum geplanten Regional-Express Erfurt-Coburg-Nürnberg fordern.“, schließt Martin Truckenbrodt, Spitzenkandidat der ÖDP aus dem Landkreis Sonneberg ab.


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