In der Krise durch solidarisches Handeln unsere Gesellschaft einen!

aktueller Kommentar unseres 1. stv. Landesvorsitzenden zu Corona

Stündlich aktualisierte Anzahlen von COVID-19-Infizierten und täglich neue Beschränkungen des öffentlichen Lebens beunruhigen uns mehr und mehr. Grenzkontrollen, Einreiseverbote und kapitalistische Forderungen nach Impfstoffen sind grenzwertige Reaktionen auf eine Pandemie und deren ungewisser Ausgang.

Gerade jetzt braucht es Solidarität im Großen! Das bedeutet, ein einheitliches europäischen Handeln und eine Unterstützung überforderter Nachbarstaaten auf allen Ebenen und in übergreifenden Bereichen. Die Zeiten des „auf Sicht fahren“ oder der „Politik nach Augenmaß“ sind vorüber, es bedarf eines konsequenten Handels, einer einheitlichen Sprache und ebenso eines beispiellosen Beistands für die Schwächeren: auf europäisches Ebene, nationaler Ebene, kommunaler Ebene und vor allem durch Solidarität im Kleinen.

Eigene, opportune und wirtschaftliche Interesse sind hintenanzustellen, der Schutz der Bevölkerung und der Gesundheit aller hat oberste Priorität. Besonders Ältere und Schwache bedürfen des Schutzes durch die Gemeinschaft. Sei es durch die Vermeidung von Hamsterkäufen, die Verurteilung von Corona-Partys oder die direkte Unterstützung von Menschen, welche beispielsweise im Gesundheits- und Pflegesektor arbeiten.

Die politische Situation der letzten Wochen in Thüringen hat Indizien einer Spaltung der Gesellschaft aufgezeigt. Umso wichtiger ist es, während dieser Pandemie nicht mit dem Finger auf andere zu zeigen, sondern sich aktiv gesellschaftlich einzubringen und gemeinsam gelebte Solidarität zu fördern.

Es ist enorm wichtig, das der gebotene physische Abstand durch den Virus nicht zu einer Vernachlässigung sozialer Pflichten und Geborgenheit führt. Vielmehr sollte wir letztere durch umsichtiges, verständnisvolle und solidarisches Handeln wachsen lassen.

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