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Diktieren uns Extremisten unsere politischen Themen?

Im Zusammenhang mit Corona-Demonstrationen und -Spaziergängen wurde darüber diskutiert, ob man mitdemonstrieren soll, darf oder kann, wenn sich Rechte (Mitglieder und Anhänger rechtsextremistischer Parteien, Reichsbürger, Identitäre, usw.) den ansonsten überparteilichen und friedlichen Demonstrationen anschließen.

In Thüringen zeigt sich leider auch beim Widerstand gegen Windkraft im Wald und mittlerweile auch beim Widerstand gegen den Mobilfunkstandrad 5G eine starke Unterwanderung seitens der Rechtspopulisten und Rechtsextremisten der sogenannten Alternative für Deutschland.

Andererseits klinkt sich die CDU regemäßig gerne beim Widerstand gegen rechts aus, sobald sich Linksextremisten daran beteiligen.

Wie wollen, sollen und können wir damit umgehen?

Wollen wir wirklich diese für unsere Gesellschaft so wichtigen Themen Rechts- und Linksextremisten überlassen?

Bedeutet dies nicht einen politischen Sieg der Extremisten?

Oder ist es nicht gerade deshalb unsere Pflicht, dass wir uns, deutlich von Rechts- und Linksextremisten distanzierend, als in der Mitte der Gesellschaft stehende, überzeugte und freiheitsliebende Demokratinnen und Demokraten umso stärker und öffentlichkeitswirksamer bei diesen Themen engagieren?

Dieser Problematik und diesen Fragen sollten wir uns stellen und eine gute Strategie entwerfen.

Verfasser: Martin Truckenbrodt

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