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ÖDP-Regionalverband Fränkisches Thüringen gegründet

Gebiet entspricht Bundestagswahlkreis 196 – Stefan Schellenberg zum Vorsitzenden gewählt

Martin Truckenbrodt, Stefan Schellenberg, Martina Jüngst, Christian Schellenberg - v.l.n.r. - Foto: ÖDP

Martin Truckenbrodt, Stefan Schellenberg, Martina Jüngst, Christian Schellenberg - v.l.n.r. - Foto: ÖDP

Die Mitglieder der ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei) in den Landkreisen Schmalkalden-Meiningen, Hildburghausen und Sonneberg und der kreisfreien Suhl haben am 29. April in Schleusingen für das Gebiet des Bundestagswahlkreises 196 einen Regionalverband gegründet und diesem den Namen Fränkisches Thüringen gegeben. Damit wollen die Parteimitglieder der kulturräumlichen und historischen Zugehörigkeit der Region südlich des Rennsteigs zur Kulturregion Franken gerecht werden.
Zum Vorsitzenden des neuen Regionalverbandes wurde Stefan Schellenberg aus Kleinschmalkalden (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) gewählt, welcher schon zur letzten Bundestagswahl als Direktkandidat im Wahlkreis 196 für die ÖDP kandidierte. Zu seinem Stellvertreter wurde Martin Truckenbrodt aus Seltendorf (Landkreis Sonneberg) gewählt, welcher seit 2017 im Thüringer Landesvorstand der ÖDP, seit 2020 als Landesvorsitzender, aktiv ist. Schatzmeister ist Christian Schellenberg, ebenfalls aus Kleinschmalkalden. Zur Beisitzerin wurde Martina Jüngst aus Zella-Mehlis (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) gewählt, welche seit März 2022 ebenfalls im Landesvorstand aktiv ist.

Aktuell hat die ÖDP im neuen Regionalverband 14 Mitglieder. In ganz Thüringen sind es 67. Neun kommunale Mandate hat die Thüringer ÖDP aktuell in den Landkreisen Eichsfeld und Saalfeld-Rudolstadt. Bereits von 1994 bis 1999 hatte die ÖDP im Gemeinderat der damaligen Gemeinde St. Kilian (Landkreis Hildburghausen) die ersten beiden kommunalen Mandate in der Geschichte des 1993 neugegründeten Landesverbandes.
Strategisches Ziel des ÖDP-Regionalverbandes Fränkisches Thüringen ist der Einzug in die Kreistage Schmalkalden-Meiningen, Hildburghausen und Sonneberg. Für den Suhler Stadtrat fehlt es aktuell an ausreichend Parteimitgliedern.

Man möchte nun auch die Zusammenarbeit mit den Parteifreundinnen und Parteifreunden im benachbarten Ober- und Unterfranken weiter ausbauen, wie diese seit einigen Jahren bereits beim Thema Eisenbahnlückenschluss Hildburghausen – Coburg erfolgreich betrieben wird. So ist es vor allem dem Einsatz der letzten Jahre von Martin Truckenbrodt und verschiedener Coburger ÖDP-Mitglieder, u.a. den beiden Kreisräten der ÖDP, zu verdanken, dass aktuell wieder verstärkt über die aus Sicht der ÖDP landschaftsschonendere und damit vermutlich auch günstigere Alternative über Bad Rodach nach Hildburghausen diskutiert wird. So nahmen die Coburger Kreisvorsitzende Simone Wohnig und der oberfränkische Bezirksvorsitzende Erich Wohnig, beide Bad Rodach, gerne auch als Gäste an der Gründungsversammlung in Schleusingen teil.

 

Bundestagsdirektkandidat Stefan Schellenberg

Bundestagsdirektkandidat Stefan Schellenberg - Foto: ÖDP

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