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Die Energiewende - Ein gemeinsamer Weg von Regierung, Energieversorger und Bevölkerung

ÖDP unterstützt Demonstration am 9. Oktober bei Henneberg

Regionalvorsitzender Stefan Schellenberg

Regionalvorsitzender Stefan Schellenberg - Foto: ÖDP

Der Vorsitzende des Regionalverbandes Fränkisches Thüringen der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Stefan Schellenberg aus Kleinschmalkalden, ist der Meinung, dass nur durch eine vertrauens- und respektvolle Zusammenarbeit von Bevölkerung, Energieversorger und Regierung eine Energiewende möglich ist, welche den Menschen von Heute und den nächsten Generationen nutzt.

Die zentrale Vorgehensweise der Regierung im Bereich „Stromautobahnen“ ist nicht zu akzeptieren. Die vermeintliche Notwendigkeit der verschiedenen Stromtrassen von Nord nach Süd haben für die Bevölkerung weder einen ökologischen, noch ökonomischen Nutzen. Diese Willkür ist, wie so oft, von Lobbyismus geprägt und nutzt nur den Konzernen und ihren Dividendenjägern. 

Als Hauptgrund für diese Maßnahme werden die Windkraftanlagen auf See angegeben. Diese Art der Stromerzeugung hatte im Jahre 2021 nur einen Anteil von ca. 4,2% (etwa 24 TWh) in Deutschland. Allein dieses Beispiel zeigt, dass der riesige Aufwand ökonomisch nicht gerechtfertigt ist und wie immer von der Bevölkerung und regionalen Betrieben  bezahlt werden soll. Die Zerstörung der Natur und die existenzbedrohenden Maßnahmen für die Menschen vor Ort sind unverantwortlich.

Stefan Schellenberg ist der Meinung, dass die erneuerbaren Energien durch viele verschiedene dezentrale Lösungen erfolgreich werden.  Große Energiemengen wie Wasserstoff können z.B. durch unser hervorragendes Gasnetz (2021 ca.1000 TWh/Erdgas) befördert werden, ohne kostspielige und zerstörerische Maßnahmen. Es wird aber nur gelingen, wenn das Prinzip des Gemeinwohls die Grundlage ist, welches immer versucht, die beste soziale, ökonomische und ökologische Lösung zu finden.

Stefan Schellenberg wünscht sich für die Demonstration am 09.10.2022 eine zahlreiche Beteiligung der mittelbar und unmittelbar betroffenen Bevölkerung, regionaler Energieversorger und Politiker aus den betroffenen Bundesländern.

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