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ÖDP/Familie.. beantragt Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsmanagement Förderung nutzen, Kosten amortisieren

Maßnahme im Rahmen des Klimaschutzes und der Klimawandelanpassung

Susann Mai von der Ökologisch-Demokratischen Partei/ Familie, Gerechtigkeit, Umwelt hat beim Bürgermeister der Stadt Leinefelde-Worbis beantragt, die Schaffung einer Stelle für das Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsmanagement bei der Stadt Leinefelde-Worbis vorzunehmen. Der Stadtrat möge das beschließen. Der Stadtrat tagt am Montag, 30.03.2020, um 16 Uhr, das nächste Mal im großen Sitzungssaal im Rathaus Wasserturm in Leinefelde. „Mit einer positiven Entscheidung zu diesem Antrag werden wir den drängenden Herausforderungen unserer Zeit gerecht und entwickeln unsere Stadt nachhaltig und zukunftsfähig weiter. Abläufe sollen optimiert und Betriebskosten eingespart werden“, erläutert die engagierte ÖDP/Familie..Politikerin aus Worbis das Anliegen. Mai beschreibt zur Sachdarstellung, dass die Einrichtung eines Klimaschutz – und Klimawandelanpassungsmanagements eine Grundlage darstellt für die Verbesserung klimarelevanter Belange der Stadt Leinefelde-Worbis. „Unter anderem ist die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Leinefelde – Worbis erforderlich, um zielgerichteter zu agieren, Schwachstellen zu entdecken und effiziente Lösungen zu installieren,“ so die Fraktionsvorsitzende der Fraktion ÖDP/Familie.. im Stadtrat. Das Klimaschutz – und Klimawandelanpassungsmanagement initiiert, begleitet, überwacht Maßnahmen im Rahmen des Klimaschutzes und der Klimawandelanpassung. Es entwickelt neue Projektideen. Es vernetzt lokale und regionale Akteure und berät in den Bereichen Energie und Klima. Ziel ist es, verstärkt Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsaspekte in die Verwaltungsabläufe der Stadt Leinefelde-Worbis zu integrieren und sich Unterstützung zu holen. „Der Bedarf einer zentralen Koordination und einer fachlichen Begleitung des Klimaschutzprozesses wurde seit langem und besonders im letzten Stadtrat deutlich. In Zusammenarbeit mit dem Klimamanager des Landkreises Eichsfeld wird dieser Schritt empfohlen.“, verdeutlicht Susann Mai die Bedeutung dieser Entscheidung für die Stadt. Wichtig ist dabei, dass die Stadt gerade für diese Anlaufphase finanzielle Unterstützung beantragen kann. Die Einrichtung einer Stelle für das Klimaschutz und Klimawandelanpassungsmanagement bei der Stadt Leinefelde-Worbis wird durch die Thüringer Aufbaubank gefördert wie zum Beispiel für die fachlich-inhaltliche Unterstützung bei der Erarbeitung und Umsetzung des Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsmanagements. Im Regelfall erfolgt die Förderung durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 60 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben und für einen Zeitraum von drei Jahren. Diese finanzielle Leistung entlastet den Bedarf der Stadt und kommt ihr langfristig zugute. Durch ein fokussiertes Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsmanagement bei der Stadt Leinefelde-Worbis sind kurz-, mittel- und langfristige Einsparungen bei den betriebswirtschaftlichen Kosten in vielen Bereichen zu erwarten, durch die sich die restlichen Kosten für die Schaffung der Stelle amortisieren. Weil die Aufgaben sehr umfassend sind, ist es sehr sinnvoll, diese Lösungen nicht nebenbei aus den Fachämtern heraus zu bearbeiten , sondern eine übergeordnete Instanz zu haben, die sich fokussiert damit beschäftigt. „Es ist angeraten, dies als Kommunale Stabsstelle direkt beim Bürgermeister anzusiedeln, um die fächerübergreifenden Tätigkeitsfelder zu bearbeiten,“ präzisiert Susann Mai in dem Antrag einen Vorschlag für die Einordnung in die Verwaltungsstrukturen. Diese Aufgaben enthalten beispielsweise die Teilgebiete 1. Klimaschutz in den eigenen Liegenschaften 2. Klimafreundliche Mobilität 3. Integrierte Wärmenutzung 4. Erneuerbare Energien Diese Stelle sieht die ÖDP/Familie.. als eine Investition in die Zukunft der Stadt Leinefelde-Worbis, die sich langfristig positiv auswirkt. Um die Zustimmung des Stadtrates wird gebeten.

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