Manuela Ripa (ÖDP) fordert sofortige Reduzierung von Glyphosat in Folge des Volksbegehrens Artenvielfalt

Bundesregierung uneinig und handlungsunfähig

Manuela Ripa, EU-Spitzenkandidatin der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), kritisiert das inkonsequente Verhalten der Bundesregierung beim Thema Insektenschutz im Zusammenhang mit dem Einsatz des hoch umstrittenen Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat von Bayer (ehemals Monsanto). Ripa dazu: „Gestern feiern wir die Unterstützung von fast zwei Millionen Bürgerinnen und Bürgern beim Thema Insektenschutz in Bayern. Heute sehen wir, wie die Regierung im Bund beim Thema Insektenschutz weiter herumeiert. Unser Engagement für den Artenschutz wird hintergangen, der Bürgerwille nicht ernst genommen.“

Nach Medieninformationen zeichnet sich innerhalb der Bundesregierung ein Konflikt zwischen Landwirtschafts- und Umweltministerium ab, was den zukünftigen Einsatz des Totalherbizids in Deutschland betrifft. Das Mittel steht im Verdacht Insekten massiv zu schädigen und für den Menschen krebserregend zu sein, dennoch wird es auch weiterhin großflächig in Deutschland eingesetzt, z.B. in Privatgärten, auf städtischen Grünflächen oder den Bahntrassen der Deutschen Bahn. Eine einheitliche Regierungslinie zum Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat lässt weiter auf sich warten.

Manuela Ripa: „Die Bürgerinnen und Bürger sind bereit für die Agrarwende. Die Politik muss nun dringend handeln, doch es steht zu befürchten, dass Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner wieder vor der Chemielobby einknicken wird.“

Manuela Ripa. Foto: ÖDP Bundespressestelle.

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