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            <title>ÖDP Thüringen: Aktuelle Pressemitteilungen</title>
            <link>https://www.oedp-thueringen.de</link>
            <description>Unsere aktuellen Pressemitteilungen</description>
            <language>de-de</language>
            <copyright>ÖDP</copyright>
            <pubDate>Wed, 16 Sep 2026 18:19:48 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Wed, 16 Sep 2026 18:19:48 +0200</lastBuildDate>
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                        <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Volksbegehren in Thüringen: ÖDP will Sperrklausel aus Verfassung streichen</title>
                        <link>https://www.oedp-thueringen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/volksbegehren-in-thueringen-oedp-will-sperrklausel</link>
                        <description>Direkte Demokratie letzter Ausweg aus aktuell verfahrener Situation</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>An ihrem Landesparteitag am 5.9.2026 in Apfelstädt hat sich der Thüringer Landesverband der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) zu einem Volksbegehren zur vollständigen Entfernung der 5%-Sperrklausel aus der Thüringer Verfassung verständigt. Da aktuell auf Grund der Sperrminorität der AfD im Thüringer Landtag für eine entsprechende Änderung die dafür benötigte Zwei-Drittel-Mehrheit weder beabsichtigt noch realistisch ist, ist eine entsprechende Reform aktuell lediglich auf diesem direktdemokratischen Weg möglich. Wäre das Volksbegehren samt Volksentscheid erfolgreich, könnte dann der Thüringer Landtag im nächsten Schritt mit einfacher Mehrheit eine entsprechende Änderung des Landeswahlgesetzes beschließen. Die ÖDP hält eine Absenkung im Landeswahlgesetz auf 1,0 Prozent für ausreichend und betrachtet diese als einzige vertretbare Alternative zur vollständigen Abschaffung der Sperrklausel. Sowohl die zweite Minderheitsregierung in Thüringen in Folge, als auch die Sperrminorität der AfD, sind ein unmittelbares Resultat der 5%-Sperrklausel.</p>
<p>Dazu Landesvorsitzender Martin Truckenbrodt (Landkreis Sonneberg): „Der Gesetzgeber, also der Thüringer Landtag, hat trotz unserer vielfachen Hinweise im Vorfeld der Landtagswahl 2024 nicht reagiert. Der Thüringer Verfassungsgerichtshof hat mit seinen Entscheidungen gegen unsere damaligen Klagen gegen die 5%-Sperrklausel ohne Grund den vom Bundesverfassungsgericht legitimierten Bruch von vier im Grundgesetz und teilweise auch in der Thüringer Verfassung verankerten verfassungsmäßigen Prinzipien für sich übernommen und somit mitgetragen. Das von uns angedachte Volksbegehren ist nun die letzte Möglichkeit, den Freistaat Thüringen aus diesem Dilemma zu befreien. Wir wollen die Sperrklausel aus der Verfassung komplett rausnehmen, weil sie vier verfassungsmäßigen Prinzipen gemäß Art. 20, 21 und 31 des Grundgesetzes – alle Staatsgewalt geht vom Volke aus, Chancengleichheit der Parteien, Gleichheit der Wahl, Bundesrecht bricht Landesrecht - widerspricht. Sie steht schon jetzt nicht in der Verfassung aller Bundesländer. In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein ist die 5%-Sperrklausel ausschließlich im Landeswahlgesetz festgelegt.“</p>
<p>Truckenbrodt ergänzt mit Blick auf die morgige Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: „Sachsen-Anhalt ist eines der wenigen Bundesländer, in denen die 5%-Sperrklausel nicht zusätzlich auch in dessen Verfassung festgeschrieben ist. Damit hätte dort für eine entsprechende Änderung des Landeswahlgesetzes eine einfache Mehrheit ausgereicht, um diese undemokratische und unwirksame Hürde deutlich abzusenken oder abzuschaffen. Sachsen-Anhalt wird voraussichtlich Dank der undemokratischen und unwirksamen 5%-Sperrklausel nach der morgigen Landtagswahl praktisch nicht mehr regierbar sein.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Volksbegehren Sperrklausel</category>
                            
                                <category>Wahlgesetzgebung</category>
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                                <category>Landtagswahl</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 16:01:46 +0200</pubDate>
                        <title>Thüringer ÖDP begrüßt Entscheidung von Wolf und Co.</title>
                        <link>https://www.oedp-thueringen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/thueringer-oedp-begruesst-entscheidung-von-wolf-un</link>
                        <description>Von AfD und BSW betriebene Lagerbildung dient nicht den Menschen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Martin Truckenbrodt, Landesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) in Thüringen, begrüßt die Entscheidung der zehn Thüringer BSW-Abgeordenten um Katja Wolf und Steffen Schütz, aus dem BSW auszutreten. Weiterhin begrüßt Truckenbrodt den Durchhaltewillen der Brombeer-Koalition. Es muss jetzt tatsächlich vorrangig um den Freistaat Thüringen und seine Bürger gehen. Die politischen Spielchen von AfD und BSW verfolgen diese Absicht nicht. Der von beiden Parteien propagierte Friedenswille wird damit unglaubwürdig.</strong></p>
<p>Auffällig ist, dass sich das BSW immer mehr in ein gemeinsames Lager mit der AfD begibt. Die Begriffe Altparteien und Kartellparteien wurden beispielsweise vom BSW von der AfD übernommen. Diese Entwicklung zeigt, dass das BSW nicht auf ein Miteinander aus ist. Bei aller durchaus berechtigten Kritik an der aktuellen Politik, unter anderem der Bundesregierung, kann dennoch nur ein Miteinander zielführend sein. Hier gilt es wertschätzend miteinander umzugehen, Sachfragen auch mal kontrovers zu diskutieren. Die aktuell von AfD und BSW praktizierte Mischung aus Polemik und Populismus stellt eine grabenziehende Lagerbildung dar und ist deshalb meilenweit von einer den Menschen dienenden Politik entfernt. Es liegt jedoch dennoch an den anderen sogenannten etablierten Parteien, wieder Politik im Interesse der Menschen zu machen.</p>
<p>Am morgigen Samstag findet in Apfelstädt der Landesparteitag der ÖDP mit turnusmäßigen Neuwahlen des Landesvorstandes statt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                                <category>Inneres / Justiz</category>
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 09:19:11 +0200</pubDate>
                        <title>Regionalplan Südwestthüringen: ÖDP gegen Windkraft im Wald</title>
                        <link>https://www.oedp-fraenkisches-thueringen.de/aktuelles/pressemitteilungen/detailansicht/news/regionalplan-suedwestthueringen-oedp-gegen-windkra</link>
                        <description>Bekenntnis zur fränkischen Prägung der Region fehlt</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Regionalverband Fränkisches Thüringen der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) bekräftigt in seiner Stellungnahme zum 2. Entwurf des Regionalplans Südwestthüringen die Ablehnung von Windkraft im Wald und lehnt damit kategorisch etwa zwei Drittel der Windvorranggebiete des Regionalplans ab. Der Wald ist zu wichtig für Klima, Wetter, Wasserhaushalt, Biodiversität und für Bau- und Forstwirtschaft, um ihn für Windkraftanlagen zu schädigen. Insbesondere die negativen Auswirkungen für den Wasserhaushalt sind schwerwiegend. Dazu Regionalvorsitzender Martin Truckenbrodt aus Seltendorf (Landkreis Sonneberg): „Wer sich Natur- und Umweltschützer nennt, muss eigentlich zwangsläufig gegen Windkraft im Wald sein. Es freut mich sehr, dass zumindest im BUND Thüringen diese Sichtweise durchaus weit verbreitet ist. Der Ausbau der Photovoltaik auf Dächern und an Fassaden bietet nach wie vor sehr viel bisher ungenutztes Potential. Bezüglich der regenerativen Stromerzeugung hat dieser deshalb nach wie vor die höchste Priorität.“ Bezüglich der Ver- und Entsorgungsinfrastruktur lässt der Regionalplan nach Ansicht der ÖDP zudem Aussagen zu Stromspeichern, Wasserstoff- und Methan-Infrastruktur, Energiedörfern und zur ungenutzten Wäremeenergie vermissen.</p>
<p>Weiterhin bemängelt die ÖDP südlich des Rennsteigs, dass für den dringend notwendigen Schienenlückenschluss zwischen Hildburghausen und Coburg ausschließlich auf die Reaktivierung der Altstrecke Eisfeld-Coburg eingegangen wird, welche heute etwa zur Hälfte einer sehr aufwendigen Neutrassierung bedarf. Stattdessen sollte im Regionalplan die wesentlich sinnvollere Variante des Schienenlückenschlusses zwischen Hildburghausen und Bad Rodach erwähnt werden. Zum Schienenpersonennahverkehr regen die Öko-Demokraten weiterhin eine durchgängige Regionalbahn zwischen Neuhaus am Rennweg und Coburg an.</p>
<p>Die ÖDP Fränkisches Thüringen vermisst im Regionalplan zudem ein Bekenntnis zur fränkischen kulturellen und historischen Prägung der Region. Lediglich der Nordkreis des Wartburgkreises weist innerhalb der Region eine eindeutig thüringische Prägung auf. In diesem Zusammenhang fordert der ÖDP eine besondere Bedeutung im Regionalplan für das Hennebergische Museum in Kloster Veßra als faktisches Fränkisches Freilandmuseum des Freistaats Thüringen und für das Naturhistorische Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen als führendes Museum zur Geschichte der fränkischen Gefürsteten Grafschaft Henneberg. Schleusingen war bis 1660/1661 die letzte fränkische Residenzstadt im heutigen Thüringen gewesen.</p>
<p>Der Regionalverband Fränkisches Thüringen der ÖDP umfasst das Gebiet des Bundestagswahlkreises 195, also die Landkreise Hildburghausen, Schmalkalden-Meiningen und Sonneberg und die kreisfreie Stadt Suhl. Der 2024 anlässlich der Landtagswahl gegründete ÖDP-Kreisverband Wartburgkreis ist aktuell politisch nicht aktiv.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bauen und Stadtentwicklung</category>
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                                <category>Umwelt- und Naturschutz</category>
                            
                                <category>Verkehr</category>
                            
                                <category>Wirtschaft und Gewerbe</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123965</guid>
                        <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 11:14:54 +0200</pubDate>
                        <title>42 Grad Celsius – Note 6 für Hitzeschutz!</title>
                        <link>https://www.oedp-ostthueringen.de/aktuelles/pressemitteilungen/detailansicht/news/default-d88ca47bad</link>
                        <description>ÖDP fordert endlich praktische Umsetzung von Grün- und Schwammstadtkonzepten für Thüringer Innenstädte</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Einwohner Deutschlands und Europas haben seit spätestens 2017 ein Gefühl dafür bekommen, was „Sommer“ in Zukunft für Mensch und Natur bedeutet: monatelange Dürrephasen, unerträgliche Hitze, Nächte ohne nennenswerten Temperaturabfall. 2018 und 2019 war plötzlich von den „Jahrhundertsommern“ die Rede, so, als ob diese Sommer nur alle 100 Jahre auftreten. Im Juni 2026 nun ein erneuter „Jahrhundertsommer“, der auch diesmal wieder zahlreiche Opfer durch Hitzschlag, Kreislaufkollaps oder Dehydrierung forderte. Als nichtparlamentarische Kleinpartei fragt die ÖDP, was die verantwortlichen Parlamentarier, Stadträte und Oberbürgermeister von AfD, BSW, CDU, FDP, FW, Grüne, Linke und SPD denn an effektiven Hitzeschutzmaßnahmen besonders in den Innenstädten in die Praxis umgesetzt haben? <br /> Als Negativbeispiel dient uns leider wieder einmal die ehemalige Großstadt Gera mit ihrem derzeitigen Sonderstatus. Die ostthüringische Kommune hat zwar erfreulicherweise die harten Jahre der Haushaltssicherung halbwegs gut überstanden, doch scheint für effektiven Hitzeschutz kein Geld mehr bereitzustehen. Dabei wäre durch kluges planvolles Handeln sogar Geld einzusparen, indem man der Natur wieder das zurückgibt, was der Mensch sich durch permanente Versiegelungsoffensiven stadtplanerisch einfach genommen hat: begrünte Freiräume in den Innenstädten, die Schatten spenden, die Luftfeuchtigkeit erhöhen, und die Umgebungstemperatur um einige Grad Celsius abkühlen. Diese Hitzeschutzmaßnahmen haben präventiven Charakter und tragen zu einem effektiveren Schutz der Gesamtbevölkerung bei. Leider muss die ÖDP Ostthüringen in Bezug auf Gera wiederholt feststellen: wo kein Wille ist, ist auch kein Weg. Der Weg der Stadtratsmehrheit scheint schon vorgezeichnet zu sein. Man will um jeden Preis eine massive Versiegelungsoffensive im „Quartier Mitte“ starten, damit auch der letzte Einwohner und der letzte Tourist während der Sommermonate der Innenstadt Geras fernbleibt. Zum Wohle der Bewohner und Gäste Geras, zum Wohle von Hunden und zahlreicher anderer Tierarten und zum Wohle der städtischen Gesamtentwicklung fordert die Gemeinwohlpartei ÖDP die Verantwortlichen endlich zum Handeln auf: lasst euch nicht länger von Profitinteressen leiten und das „Quartier Mitte“ zu einem Betongrab machen sondern denkt und handelt endlich langfristig, strategisch und ökologisch! Wir sagen NEIN zu einer Bebauung des Freiraumes zwischen De-Smit-Straße und Stadtmuseum, zwischen Arcaden und KuK. Wir sagen JA zu einer grün-blauen infrastrukturellen Freiraumentwicklung mit Grün- und Schwammstadtcharakter zugunsten einer sehr hohen Aufenthaltsqualität für alle Generationen in unserer Stadt! Neben einer innerstädtischen Entsiegelungsoffensive ist eine konsequente Installierung von Photovoltaik-Modulen auf kommunalen Dächern vonnöten, um bei Extremtemperaturen für energiesparenden Zivilschutz sorgen zu können. Die Kommunen können und müssen bei anhaltend hohen Temperaturen städtische Einrichtungen mit effizienten Klimaanlagen ausstatten und der Allgemeinheit zur Abkühlung bereitstellen. Ziviler Katastrophenschutz in Form von Abkühlungsräumen für Mensch und Haustiere, bspw. in Sporthallen, ist gemeinwohlorientiert. Die Kommunen sind dem Wohl des Gemeinwesens verpflichtet. <br /> Die ÖDP Ostthüringen kündigt mit dieser Pressemitteilung an, bereits an einer Petition für die Entwicklung der Geraer Innenstadt zu arbeiten. Jede und Jeder ist eingeladen, an unserem 10-Punkte-Plan für das „Quartier Mitte“ mitzuwirken. Der nächste Stammtisch findet am 10. Juli um 18.30 Uhr im Mai Kitchen, Puschkinplatz 7 statt. Anregungen und Wünsche zum „Quartier Mitte“ können bis zum 07.08.26 auch gesendet werden an: info@oedp-ostthueringen.de<br />  </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>163 RV Ostthüringen</category>
                            
                                <category>Kommunalpolitik</category>
                            
                                <category>Bauen und Stadtentwicklung</category>
                            
                                <category>Soziales und Gesundheit</category>
                            
                                <category>Umwelt- und Naturschutz</category>
                            
                        
                        
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