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            <title>ÖDP Thüringen: Aktuelle Pressemitteilungen</title>
            <link>https://www.oedp-thueringen.de</link>
            <description>Unsere aktuellen Pressemitteilungen</description>
            <language>de-de</language>
            <copyright>ÖDP</copyright>
            <pubDate>Fri, 09 Oct 2026 06:46:14 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 09 Oct 2026 06:46:14 +0200</lastBuildDate>
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                        <guid isPermaLink="false">news-124550</guid>
                        <pubDate>Tue, 06 Oct 2026 22:21:33 +0200</pubDate>
                        <title>Tankrabatt oder günstiger Nahverkehr – wie gerecht ist unsere Mobilitätspolitik?</title>
                        <link>https://www.oedp-ostthueringen.de/aktuelles/pressemitteilungen/detailansicht/news/tankrabatt-oder-guenstiger-nahverkehr-wie-gerecht</link>
                        <description>Die ÖDP Ostthüringen lädt am Freitag, 9. Oktober 2026, von 18.30 bis 21 Uhr zum nächsten Gerschen Gemeinwohlgespräch ins Kaju Café in Gera  (Sorge 22) ein.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Während Autofahrer seit Anfang Oktober durch den neuen Tankrabatt entlastet werden, wird das Deutschlandticket im kommenden Jahr erneut teurer. Für die ÖDP Ostthüringen ist das ein guter Anlass, beim nächsten Gerschen Gemeinwohlgespräch zu fragen: Wie viel darf Mobilität kosten? Wer braucht gezielte Entlastung – und wie sollte der Staat diese gestalten?</p>
<p>Der Regionalverband lädt dazu am Freitag, 9. Oktober 2026, ab 18.30 Uhr ins Kaju Café, Sorge 22 in Gera, ein. Die offene Gesprächsrunde ist bis etwa 21 Uhr geplant.</p>
<p>Seit dem 1. Oktober sind Benzin und Diesel durch die vorübergehende Senkung der Energiesteuer um rund 17 Cent je Liter günstiger. Gleichzeitig kostet das Deutschlandticket inzwischen 63 Euro im Monat und soll zum Jahreswechsel auf 66,80 Euro steigen.</p>
<p>Das wirft Fragen nach einer gerechten Verteilung staatlicher Entlastungen auf: Hilft ein pauschaler Tankrabatt vor allem denen, die Unterstützung wirklich brauchen? Was ist mit Menschen, die kein Auto besitzen oder sich keines leisten können? Wären gezielte Hilfen und ein günstigerer öffentlicher Nahverkehr nicht ein anderer Weg, um Menschen bei ihren Mobilitätskosten zu entlasten?</p>
<p>Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Auto und ÖPNV gegeneinander auszuspielen. Gerade im ländlichen Raum und für viele Berufspendler ist das Auto oft unverzichtbar. Umso wichtiger ist die Frage, wie Unterstützung gezielt dort ankommt, wo hohe Mobilitätskosten Menschen besonders belasten – und wie gleichzeitig Bus und Bahn zu einer bezahlbaren und verlässlichen Alternative werden können.</p>
<p>Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>163 RV Ostthüringen</category>
                            
                                <category>Bundes- und Landespolitik</category>
                            
                                <category>Verkehr</category>
                            
                                <category>Verkehr</category>
                            
                                <category>ÖDP-Treff</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Volksbegehren in Thüringen: ÖDP will Sperrklausel aus Verfassung streichen</title>
                        <link>https://www.oedp-thueringen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/volksbegehren-in-thueringen-oedp-will-sperrklausel</link>
                        <description>Direkte Demokratie letzter Ausweg aus aktuell verfahrener Situation</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>An ihrem Landesparteitag am 5.9.2026 in Apfelstädt hat sich der Thüringer Landesverband der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) zu einem Volksbegehren zur vollständigen Entfernung der 5%-Sperrklausel aus der Thüringer Verfassung verständigt. Da aktuell auf Grund der Sperrminorität der AfD im Thüringer Landtag für eine entsprechende Änderung die dafür benötigte Zwei-Drittel-Mehrheit weder beabsichtigt noch realistisch ist, ist eine entsprechende Reform aktuell lediglich auf diesem direktdemokratischen Weg möglich. Wäre das Volksbegehren samt Volksentscheid erfolgreich, könnte dann der Thüringer Landtag im nächsten Schritt mit einfacher Mehrheit eine entsprechende Änderung des Landeswahlgesetzes beschließen. Die ÖDP hält eine Absenkung im Landeswahlgesetz auf 1,0 Prozent für ausreichend und betrachtet diese als einzige vertretbare Alternative zur vollständigen Abschaffung der Sperrklausel. Sowohl die zweite Minderheitsregierung in Thüringen in Folge, als auch die Sperrminorität der AfD, sind ein unmittelbares Resultat der 5%-Sperrklausel.</p>
<p>Dazu Landesvorsitzender Martin Truckenbrodt (Landkreis Sonneberg): „Der Gesetzgeber, also der Thüringer Landtag, hat trotz unserer vielfachen Hinweise im Vorfeld der Landtagswahl 2024 nicht reagiert. Der Thüringer Verfassungsgerichtshof hat mit seinen Entscheidungen gegen unsere damaligen Klagen gegen die 5%-Sperrklausel ohne Grund den vom Bundesverfassungsgericht legitimierten Bruch von vier im Grundgesetz und teilweise auch in der Thüringer Verfassung verankerten verfassungsmäßigen Prinzipien für sich übernommen und somit mitgetragen. Das von uns angedachte Volksbegehren ist nun die letzte Möglichkeit, den Freistaat Thüringen aus diesem Dilemma zu befreien. Wir wollen die Sperrklausel aus der Verfassung komplett rausnehmen, weil sie vier verfassungsmäßigen Prinzipen gemäß Art. 20, 21 und 31 des Grundgesetzes – alle Staatsgewalt geht vom Volke aus, Chancengleichheit der Parteien, Gleichheit der Wahl, Bundesrecht bricht Landesrecht - widerspricht. Sie steht schon jetzt nicht in der Verfassung aller Bundesländer. In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein ist die 5%-Sperrklausel ausschließlich im Landeswahlgesetz festgelegt.“</p>
<p>Truckenbrodt ergänzt mit Blick auf die morgige Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: „Sachsen-Anhalt ist eines der wenigen Bundesländer, in denen die 5%-Sperrklausel nicht zusätzlich auch in dessen Verfassung festgeschrieben ist. Damit hätte dort für eine entsprechende Änderung des Landeswahlgesetzes eine einfache Mehrheit ausgereicht, um diese undemokratische und unwirksame Hürde deutlich abzusenken oder abzuschaffen. Sachsen-Anhalt wird voraussichtlich Dank der undemokratischen und unwirksamen 5%-Sperrklausel nach der morgigen Landtagswahl praktisch nicht mehr regierbar sein.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Volksbegehren Sperrklausel</category>
                            
                                <category>Wahlgesetzgebung</category>
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                                <category>Landtagswahl</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 16:01:46 +0200</pubDate>
                        <title>Thüringer ÖDP begrüßt Entscheidung von Wolf und Co.</title>
                        <link>https://www.oedp-thueringen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/thueringer-oedp-begruesst-entscheidung-von-wolf-un</link>
                        <description>Von AfD und BSW betriebene Lagerbildung dient nicht den Menschen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Martin Truckenbrodt, Landesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) in Thüringen, begrüßt die Entscheidung der zehn Thüringer BSW-Abgeordenten um Katja Wolf und Steffen Schütz, aus dem BSW auszutreten. Weiterhin begrüßt Truckenbrodt den Durchhaltewillen der Brombeer-Koalition. Es muss jetzt tatsächlich vorrangig um den Freistaat Thüringen und seine Bürger gehen. Die politischen Spielchen von AfD und BSW verfolgen diese Absicht nicht. Der von beiden Parteien propagierte Friedenswille wird damit unglaubwürdig.</strong></p>
<p>Auffällig ist, dass sich das BSW immer mehr in ein gemeinsames Lager mit der AfD begibt. Die Begriffe Altparteien und Kartellparteien wurden beispielsweise vom BSW von der AfD übernommen. Diese Entwicklung zeigt, dass das BSW nicht auf ein Miteinander aus ist. Bei aller durchaus berechtigten Kritik an der aktuellen Politik, unter anderem der Bundesregierung, kann dennoch nur ein Miteinander zielführend sein. Hier gilt es wertschätzend miteinander umzugehen, Sachfragen auch mal kontrovers zu diskutieren. Die aktuell von AfD und BSW praktizierte Mischung aus Polemik und Populismus stellt eine grabenziehende Lagerbildung dar und ist deshalb meilenweit von einer den Menschen dienenden Politik entfernt. Es liegt jedoch dennoch an den anderen sogenannten etablierten Parteien, wieder Politik im Interesse der Menschen zu machen.</p>
<p>Am morgigen Samstag findet in Apfelstädt der Landesparteitag der ÖDP mit turnusmäßigen Neuwahlen des Landesvorstandes statt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                                <category>Inneres / Justiz</category>
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 09:19:11 +0200</pubDate>
                        <title>Regionalplan Südwestthüringen: ÖDP gegen Windkraft im Wald</title>
                        <link>https://www.oedp-fraenkisches-thueringen.de/aktuelles/pressemitteilungen/detailansicht/news/regionalplan-suedwestthueringen-oedp-gegen-windkra</link>
                        <description>Bekenntnis zur fränkischen Prägung der Region fehlt</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Regionalverband Fränkisches Thüringen der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) bekräftigt in seiner Stellungnahme zum 2. Entwurf des Regionalplans Südwestthüringen die Ablehnung von Windkraft im Wald und lehnt damit kategorisch etwa zwei Drittel der Windvorranggebiete des Regionalplans ab. Der Wald ist zu wichtig für Klima, Wetter, Wasserhaushalt, Biodiversität und für Bau- und Forstwirtschaft, um ihn für Windkraftanlagen zu schädigen. Insbesondere die negativen Auswirkungen für den Wasserhaushalt sind schwerwiegend. Dazu Regionalvorsitzender Martin Truckenbrodt aus Seltendorf (Landkreis Sonneberg): „Wer sich Natur- und Umweltschützer nennt, muss eigentlich zwangsläufig gegen Windkraft im Wald sein. Es freut mich sehr, dass zumindest im BUND Thüringen diese Sichtweise durchaus weit verbreitet ist. Der Ausbau der Photovoltaik auf Dächern und an Fassaden bietet nach wie vor sehr viel bisher ungenutztes Potential. Bezüglich der regenerativen Stromerzeugung hat dieser deshalb nach wie vor die höchste Priorität.“ Bezüglich der Ver- und Entsorgungsinfrastruktur lässt der Regionalplan nach Ansicht der ÖDP zudem Aussagen zu Stromspeichern, Wasserstoff- und Methan-Infrastruktur, Energiedörfern und zur ungenutzten Wäremeenergie vermissen.</p>
<p>Weiterhin bemängelt die ÖDP südlich des Rennsteigs, dass für den dringend notwendigen Schienenlückenschluss zwischen Hildburghausen und Coburg ausschließlich auf die Reaktivierung der Altstrecke Eisfeld-Coburg eingegangen wird, welche heute etwa zur Hälfte einer sehr aufwendigen Neutrassierung bedarf. Stattdessen sollte im Regionalplan die wesentlich sinnvollere Variante des Schienenlückenschlusses zwischen Hildburghausen und Bad Rodach erwähnt werden. Zum Schienenpersonennahverkehr regen die Öko-Demokraten weiterhin eine durchgängige Regionalbahn zwischen Neuhaus am Rennweg und Coburg an.</p>
<p>Die ÖDP Fränkisches Thüringen vermisst im Regionalplan zudem ein Bekenntnis zur fränkischen kulturellen und historischen Prägung der Region. Lediglich der Nordkreis des Wartburgkreises weist innerhalb der Region eine eindeutig thüringische Prägung auf. In diesem Zusammenhang fordert der ÖDP eine besondere Bedeutung im Regionalplan für das Hennebergische Museum in Kloster Veßra als faktisches Fränkisches Freilandmuseum des Freistaats Thüringen und für das Naturhistorische Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen als führendes Museum zur Geschichte der fränkischen Gefürsteten Grafschaft Henneberg. Schleusingen war bis 1660/1661 die letzte fränkische Residenzstadt im heutigen Thüringen gewesen.</p>
<p>Der Regionalverband Fränkisches Thüringen der ÖDP umfasst das Gebiet des Bundestagswahlkreises 195, also die Landkreise Hildburghausen, Schmalkalden-Meiningen und Sonneberg und die kreisfreie Stadt Suhl. Der 2024 anlässlich der Landtagswahl gegründete ÖDP-Kreisverband Wartburgkreis ist aktuell politisch nicht aktiv.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bauen und Stadtentwicklung</category>
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                                <category>Kultur</category>
                            
                                <category>Umwelt- und Naturschutz</category>
                            
                                <category>Verkehr</category>
                            
                                <category>Wirtschaft und Gewerbe</category>
                            
                        
                        
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